Lesenacht und Buchpremiere von «sim.sa.su…unsichtbar»

Lesenacht und Buchpremiere von «sim.sa.su…unsichtbar»

In einer Lesenacht durften Rheintaler Kinder im Altstätter Diogenes-Theater ihre Geschichten vorlesen. Geschichten, die sie eigens für das Buch «sim.sa.su…unsichtbar» geschrieben haben.

Es war eine Lesung mit Jung-Autoren ganz anderer Art, mit Kindern, die angeregt durch eine Ausschreibung des Vereins Diogenes-Theater Erzählungen geschrieben haben. Phantasievolle, lustige und grosse Abenteuerlust versprühende Geschichten. Vorgegeben war nur der Titel: «Immer wenn ich unsichtbar bin.»

498 Erzählungen eingeschickt

Sichtbar stolz auf das Ergebnis erzählte Vereinspräsident Michel Bawidamann, dass für dieses zweite Buchprojekt zum Thema «Rheintaler Kinder schreiben Geschichten» unglaubliche 498 Schreibarbeiten und 256 Zeichnungen eingereicht worden waren. Eine vierköpfige Jury unter der Leitung von Petra Hoppe,  hat dann mit grossem Vergnügen die besten 57 Geschichten und 47 Zeichnungen ausgesucht, die im soeben erschienenen Buch <sim.sa.su… unsichtbar> gedruckt wurden».

Diebe, Geister und Kronleuchter

Matthias Flückiger, Schauspieler und Regisseur aus St. Gallen, hat mit Humor und grossem Einfühlungsvermögen durch die Lesenacht geführt. Mit Losen wurde die Reihenfolge der Kinder bestimmt, die ihre eigene Story über die Unsichtbarkeit dem Publikum im vollbesetzten Diogenes-Theater vorlesen durften. Und so erzählten Noah, Nina, Dylan und viele andere, was passieren kann, wenn man denn einmal unsichtbar sein könnte: Jonas, sieben Jahre alt, fabulierte von einem Flug nach Afrika mit seinem Papa. Die ebenfalls siebenjährige Elissa beschwor in lebendiger Sprache gar ein Einhorn auf einer einsamen Insel herauf, mit dem sie nach einem Umweg über den Säntis nach Hause zurückkehrte und das sich dort in ihre Katze verwandelte. Wunderschön, ja fast schon poetisch die Erzählung von Nando aus Hinterforst, der seine Unsichtbarkeit nutzen wollte, um einen Dieb zu fangen und dabei im Kirchturm seinen besten Freund getroffen hat. Genau so wundervoll wie das magische Märchen von Jara aus Marbach, das von Gespenstern handelt, die sich an Kronleuchtern durch ein leeres Museum schwingen.

Buch ist demnächst erhältlich

Wie sagte Conferencier Matthias Flückiger scherzhaft und doch richtig zugleich? An diesem Abend hat die künftige literarische Elite des Rheintals aus ihren Erstlingswerken vorgelesen. Phantastische, unheimliche, romantische, lustige, berührende und ehrliche Geschichten, in grossartiger Sprache geschrieben und mit einem Schmunzeln vorgetragen. Das Buch wird demnächst in allen Rheintaler Buchhandlungen erhältlich sein.

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