Tage der offenen Türen im Diogenes Theater

Tage der offenen Türen im Diogenes Theater

Am Samstag und Sonntag lud der Vorstand des Diogenes-Theaters zu Tagen der offenen Türe ein. Die Besucherinnen und Besucher erlebten ein kunterbuntes Programm von Picknick bis Talerschwingen.

Das Altstätter Theater-Team hat weit mehr geboten als einen blossen Blick hinter die Diogenes-Kulissen. Das Publikum erlebte an beiden Tagen einen Querschnitt der unterschiedlichsten Facetten des Kleintheaters und der Kleinkunst.

Besonders willkommen bei den Gästen war das Picknick im Diogenes-Pärkli, das Organisatoren und Akteure vor allem am Sonntag zum Klanggarten umfunktionierten. Viel zum Ausprobieren und Lernen gab es auch, Schnupperlektionen im Trommeln oder Talerschwingen mit Alphorn mit Enrico Lenzin. Für den musikalischen Auftakt am Samstagnachmittag zeichnete Sùmmarvoogìl verantwortlich. Die Musiker und Kinder nutzten die Gelegenheit, Lieder aus ihrer im Mai erschienenen CD und das dazugehörende Buch zu präsentieren. Bei Claudia Rohrhirs durften die Kinder «Montagsmaler»-Luft schnuppern, Theaterluft bei Kristin Ludin.

Von den Gästen kaum bemerkt, lag auf dem Picknick-Buffet etwas Besonderes: Papiersäckli, aufgedruckt ein Tinten- und ein Federmännchen. Vor etwa drei Monaten hat Guido Poznicek, Diogenes-Vorstandsmitglied und zuständiger Techniker, im Haus eine kleine Siebdruckerei eingerichtet. Kurz vor dem Anlass hat er die Picknicksäckli selbst bedruckt. Wer Lust hatte, konnte am Wochenende die kleine Druckerei besichtigen und beim Bedrucken von T-Shirts zusehen. Besonders beliebt bei Gross und Klein war das Figurentheater Teatro Stucchini mit «Kleiner Koffer – Grosses Theater».

Viel Applaus ernteten am Sonntagmittag Asip – The Band und «Risch gestrichen». Den Abschluss am Samstag bildeten ein Blitztheater der Montagsmaler und eine Zaubershow der besonderen Art der 16-jährigen Künstlerin Rebecca Bolt aus Diepolds-au. Am Sonntagabend wurde das Publikum mit einem Konzert von Enrico Lenzin verabschiedet. Das Publikum war mit dem Gebotenen sehr zufrieden, die Organisatoren mit dem Aufmarsch der Gäste auch. Trotzdem: Mehr Besucher verdient hätte der Anlass auf jeden Fall gehabt.